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Fotos: Klaus-Ulrich Hubert

"MoMo"-Treffen 06.07.2020

Porzellanbestimmungen und -schenkungen: Vorsitzender Michael Kühnlenz (r.) "erbt" für den Porzellantraditionsverein nicht nur so manches wertvolle Familienstück, er bestimmt - hier mit Vizevorstand Andreas Schnee - auch gern anhand umfassender Henneberg-Dokumentationen Produktionsdatum, Formengestalter u.a. Kennzeichen der Erzeugnisse.

"Ahnengelarie": Der Porzelliner- und Vereinstreff in der Goethepassage wurde während der veranstaltungsfreien Zeit infolge der Corona-Kontakteinschränkungen von Vereinsaktiven u.a. mit längst gut gefüllten Ausstellungsvitrinen ausgestattet. Und mit Aufstellern, auf denen hier die frühere Graf von Henneberg-Designerin Karla Kaiser (vorm. Meyer) eines ihrer "Kinder" aus 1996er Produktlinien wie die Form "Giada" wiederentdeckt.

Edles Porzellan: Vorsitzender Michael Kühnlenz und Elke Schulz, die über Jahre in Langewiesens Kulturfabrik Treffen alter Schlegelmilch-Porzelliner organisierte, fachsimpeln an der Dokumenten- und Fachliteratursammlung. So wie einst Langewiesens 1892 gegründetes Porzellanwerk Anfang der 1970er Jahre im neuen Henneberg-Großbetrieb aufging, steht nun auch Elke Schulz dem Ilmenauer Porzellantraditionsverein mit Tatkraft und Erfahrung zur Verfügung.

Die "1. MoMo"- Gesprächsrunden im Vereinstreff Goethepassage laden alle früheren Porzelliner und anderen Interessente Ilmenauer Industriekultur immer am 1. Montag im Monat ab 18 Uhr ein.

Immer wieder gibt es hier "Weißt du noch?"-Effekte, wenn sich weitere frühere Beschäftigte des einstigen 2000-Mitarbeiter-Betriebes zusammenfinden. Ein Stück Ilmenauer Industriegeschichte, die so nicht gänzlich verloren geht.

Fotos: Klaus-Ulrich Hubert

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